Sonntag, 18. Januar 2015

Vintage durch und durch

Vintage ... was ist das denn eigentlich? Wieso sagt man nicht, altes Zeug schön aufgehübscht und kitschig ohne Ende? Tja, das wäre dann doch zuviel des Guten und würde das Thema Vintage auch nicht gebührend ehren. Denn dieser romantische Stil, der Blumen und Spitze sowie feine pastellige Akzente setzt, kann durchaus bestechend wirken und einen mitreißen.

Trotzdem ist dieser Stil auf jeden Fall Geschmackssache und auch ich bin nicht für alles zu haben, was unter der großen Überschrift Vintage steht.


Für die Geburtstagsfeier meiner Oma jedoch passte keine Torte besser als die im Vintage-Stil. Pastellfarben, Blumen aus Oblatenpapier - wie ganz feines Porzellan - und natürlich Spitze über Spitze.

Dazu müsst ihr wissen, dass zum Kaffee immer die schönen alten Sammeltassen aufgefahren werden. Ich würde so keine Kaffeetafel schmücken, aber bei meiner Oma liebe ich das. Obwohl kein Gedeck dem anderen gleicht, so wirkt alles doch harmonisch und einladend. 


Für diese essbare goldfarbene Spitze habe ich übrigens das erste Mal mit CakeLace gearbeitet und mich in dieses Zeug verliebt. Es ist so leicht zu handhaben. Die Metallicfarben sind sogar schon angemischt. Man muss also nur das Eimerchen aufmachen, Paste auf die entsprechende Silikon-Matte (ich hatte diese hier) und nach Packungsanleitung ab in den Ofen. Sogar zum Schreiben könnte man die Masse nutzen. Sehr toll! Und was ich am besten daran finde: Die Zuckerspitze ist superbeweglich. Natürlich - es ist Spitze, also ist sie auch sehr fein und empfindlich. Doch spröde und brüchig wie andere Masse zählen nicht zu ihren Eigenschaften und das ist für mich ein echter Gewinn. Nach einigen Tests hatte ich auch die Verfahrensweise für optimale Ergebnisse raus.

Gut, in der Anschaffung ist CakeLace nicht ganz so günstig - insbesondere haben einige Silikon-Matten wirklich stolze Preise. Man sollte sich also gut überlegen, wie oft man diese Produkte benötigt und ob es sich rechnet. Ich nutze die Spitze öfter, z. B. auch in meinen Seminaren, daher lohnt sich für mich auch eine solche Investition.

Meine Oma hat sich natürlich wieder sehr gefreut. Hatte sie im letzten Jahr doch eine ganz andere Torte zu Ihrem Geburtstag bekommen (hier könnt ihr die Torte aus dem letzten Jahr sehen).

Auch die Blumen auf der Torte haben ihr gut gefallen. Diese sind aus Oblatenpapier (Waferpaper) gefertigt. Diese Art der Blumen macht mir riesig Spaß - es ist etwas ganz anderes, als mit Blütenpaste zu arbeiten. Zwar sind hier der Blumenart ein paar Grenzen gesetzt, aber das macht nichts. Insbesondere für etwas andere Torten werde ich sie weiterhin verwenden - auch wenn ich für mehr Vielfalt erst einmal ein wenig üben muss :)


Euch nun noch einen schönen Sonntag und bis ganz bald mal wieder.

Eure Jessi!

Sonntag, 21. Dezember 2014

" Vom Himmel hoch, da komm ich her ...

... 

Ich bring’ euch gute neue Mär,
Der guten Mär bring ich so viel,
Davon ich singn und sagen will.

Euch ist ein Kindlein heut’ geborn
Von einer Jungfrau auserkorn,
Ein Kindelein, so zart und fein,
Das soll eu’r Freud und Wonne sein."

(Auszug aus dem Weihnachtslied von Martin Luther)


Ein kleines Engelchen sollte es sein, welches die Kaffeetafel meiner kleinen Nichte zu ihrer Taufe vor einigen Wochen schmücken sollte. Passend zu ihrem Taufspruch begleitete das Thema Schutzengel die gesamte Taufe, was auch mir als Patentante sehr gefiel. 

Ein Schutzengel für ein kleines Kind ... das wünscht man doch jedem neuen Erdenbürger. Der meiner Nichte bekam nun ein Gesicht aus Zucker - eine schöne Ehre für mich.


Die Figur habe ich bewusst im Comic-Stil gehalten, um den kindlichen Charakter beizubehalten. Modelliert habe ich mit SweetArt-Fondant, welchen ich für Modellierfondant mit CMC verknetete. Als Gegensatz zum Comic-Stil der Figur steht das filigrane Stoffmuster der Torte darunter, welches ich auch mit Bedacht ausgewählt habe. Fein und zart - wie ein kleines Baby eben.


Gewünscht war übrigens eine Füllung mit Erdbeeren und Oreo-Keksen. Hierfür habe ich meine Raffaelo-Mango-Füllung etwas abgeändert. Ich habe anstatt der Raffaelos nämlich Oreo-Kekse eingesetzt und auch frische Erdbeeren verwendet.


Für die bevorstehenden Feiertage wünsche ich euch besinnliche Tage und hoffe, euer Schutzengel kann sich in dieser Zeit zurücklehnen.

 Genießt die Zeit mit Familie, Freunden und lieben Menschen mit besinnlichen und wunderbaren Momenten.

Rutscht gut und vor allem gesund in das neue Jahr, sodass wir uns frisch und munter bald wieder lesen!

*** Eure Jessi! ***

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Edel und lecker - Dunkle Giotto-Zimt-Cupcakes

Wie ist das eigentlich, wenn ihr zu Feste ladet? Gibt es da auch Gäste, die nicht alles an Süßkram mögen oder nur ganz spezielle Sachen? Also ich kenne das und stelle mich dann gern auf meine Gäste und Familie ein. 

Doch mal ehrlich - dunkle Schoki geht doch immer, oder? Gut, wahrscheinlich gibt es da die ein oder andere klitzekleine und grundsätzlich nicht zu erwähnende Ausnahme. Doch im Großen und Ganzen kann ich mit puren und einfachen Schoki-Rezepten eigentlich bei fast keinem etwas verkehrt machen.  Daher probiere ich immer herum, um trotzdem einen kleinen Pfiff in meine Lieblings-Schoki-Rezepte zu bekommen. 

Im Gegensatz zu Schoki ist Zimt ja nicht jedermanns Sache. Kombiniert man die Beiden und setzt Zimt ganz dezent ein, so kommt auch das gut an - das konnte ich jedenfalls vor kurzem fest stellen.


Als ich beim Einkaufen die Giotto Gebäckkugeln mit der Geschmacksrichtung Kakao entdeckte, war das neue Cupcake-Rezept in meinem Kopf schon präsent.


Auch dieses Rezept will ich euch natürlich nicht vorenthalten. Also, los geht´s:

Dunkle Giotto-Zimt-Cupcakes
(ca. 12 Stück)

Zutaten Teig:
80 g weiche Butter
200 g Mehl 
40 g Kakao
1 Prise Salz
2 EL Backpulver
1 TL Ceylon Zimt
180 g Zucker
2 Eier
240 ml Milch

Zubereitung Teig:
Zuerst das Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und den Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze oder 170 Grad Umluft vorheizen. Nun die Butter mit Zucker, Mehl, Backpulver, Zimt, Kakao und Salz mit dem Handrührgerät verrühren, bis sich ein sandiger Teig ergibt. Anschließend die Eier mit der Milch verquirlen und in drei Schritten unter die sandige Teigmasse rühren. Alles nur kurz mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig auf die Papierförmchen verteilen. Achtet dabei darauf, dass jedes Förmchen nur zu 2/3 gefüllt ist. Die Cupcakes auf mittlerer Höhe für ca. 15 - 18 Minuten backen. Wenn der Teig beim leichten Daraufdrücken zurückfedert, könnt ihr das Blech herausnehmen. Wer nicht mit den Fingern testen will, macht einfach die Stäbchenprobe. Hierfür einen Holzstab in den Teig stechen. Wenn beim Herausziehen kein Teig mehr daran klebt, sind die Cupcakes fertig. Diese aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen. Währenddessen das Frosting zubereiten.


Zutaten Frosting (Ganache)  und Deko:
200 g Zartbitterschokolade
200 ml Schlagsahne
24 Giotto-Kugeln Cacao

Nun mit einem kleinen runden Ausstecher oder einem Messer einen runden Kreis aus der Mitte des Cupcakes ausstechen. Den Teig zur Seite legen. Ein klein wenig Ganache in die Cupcakes sowie darauf eine Giotto-Kugel in die Cupcakes geben.

Wie ich Cupcakes fülle, könnt ihr hier noch einmal sehen.

Bis die Ganache abgekühlt ist, könnt ihr auch die Cupcakes beiseite stellen. Nach der Abkühlzeit die Ganache mit einem Spritzbeute (ich nutze Einweg-Spritzbeutel) und einer großen Sterntülle auf die Cupcakes spritzen. Dabei die Tülle direkt in die Mitte der Cupcakes setzen und die Ganache spritzen - ohne weitere Bewegung, nur ganz leicht nach oben. So erhaltet ihr die selbe Art Frosting wie auf den Fotos. Zum Abschluss auf jede Frostingspitze noch eine Giotto-Kugel setzen.



Diese Cupcakes sind sehr schokoladig und natürlich kein leichter Nachmittagssnack. Gerade aber zur Winterzeit sind sie toll und für die Weihnachtzeit durch die dezente Zimtnote nicht von der Adventstafel weg zu denken - zumindest bei uns nicht.


Euch nun erst einmal eine süße Restwoche und bis ganz bald.

Eure Jessi!


Sonntag, 14. Dezember 2014

Spekulatius-Weihnachtsbaum-Cupcakes

Wahnsinn, wie schon wieder die Zeit vergangen ist. Wir haben heute nun schon den dritten Advent und ich habe ehrlich gesagt das Gefühl, die gesamte Vorweihnachtszeit ist nur so an mir vorbeigeflogen. Geht es euch auch so oder gehört ihr zu denen, die die Weihnachtszeit ausgiebig mit Weihnachtsmarktbesuchen, Plätzchenbacken und Stollenessen verbracht haben? Klar ... ich habe auch Plätzchen gebacken, den Weihnachtsmarkt mal besucht und natürlich gab es auch in diesem Jahr wieder meine jährliche Mädels-Advents-Runde (hier der Bericht aus dem letzten Jahr).

Genauso wie die Plätzchen und Stollen gehört für uns auch ein echter Weihnachtsbaum zum Fest. Diesen haben wir allerdings dieses Jahr noch nicht stehen (wird dann wohl ein Last-Minute-Baum), sodass zu meiner Mädels-Advents-Runde ein paar kleinere Bäumchen her halten mussten.


Die standen einem echten Weihnachtsbaum jedoch in nichts nach und konnten diesen natürlich noch durch einen leckeren Geschmack ausstechen.

Da ich nicht nur die Cupcakes für das kleine Nachmittags-Buffet hatte, fiel mir die Entscheidung leicht, Mini-Cupcakes zu backen. Die sind nicht zu groß und man schafft auch noch alles andere zu probieren.


Für euch habe ich natürlich auch das Rezept zur Hand, damit auch ihr noch vor dem Fest kleine Bäumchen auf die Kaffeetafel bringen könnt.

Spekulatius-Weihnachtsbaum-Cupcakes
(24 Mini-Cupcakes oder 12 normale Cupcakes)

Zutaten Teig:
40 g weiche Butter
100g Mehl 
20 g Kakao
1 Prise Salz
1 EL Backpulver
2 TL Spekulatiusgewürz gemahlen
90 g Zucker
1 Ei
120 ml Milch

Zubereitung Teig:
Zuerst das Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und den Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze oder 170 Grad Umluft vorheizen. Nun die Butter mit Zucker, Mehl, Backpulver, Kakao, Spekulatiusgewürz und Salz mit dem Handrührgerät verrühren, bis sich ein sandiger Teig ergibt. Anschließend die Eier mit der Milch verquirlen und in drei Schritten unter die sandige Teigmasse rühren. Alles nur kurz mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig auf die Papierförmchen verteilen. Achtet dabei darauf, dass jedes Förmchen nur zu 2/3 gefüllt ist. Die Cupcakes auf mittlerer Höhe für ca. 15 - 18 Minuten backen. Wenn der Teig beim leichten Daraufdrücken zurückfedert, könnt ihr das Blech herausnehmen. Wer nicht mit den Fingern testen will, macht einfach die Stäbchenprobe. Hierfür einen Holzstab in den Teig stechen. Wenn beim Herausziehen kein Teig mehr daran klebt, sind die Cupcakes fertig. Diese aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen. Währenddessen das Frosting zubereiten.

Zutaten Frosting/Deko:
200 g Mascarpone
50 g Frischkäse
130 g weiche Butter
250 g Puderzucker
6 Spekulatius
Lebensmittel-Pastenfarbe grün (z. B. Wilton Leaf Green)

Zuckerperlen grün und rosa
Spritztülle Wilton 1M
Einweg-Spritzbeutel

Zubereitung Frosting:
Wie immer sollten alle Zutaten vor Verarbeitung Zimmertemperatur haben. Die Spekulatius mit einem Messer oder einem Mixer sehr fein hacken. Dann Butter und Puderzucker schaumig aufschlagen. Anschließend Mascarpone und Frischkäse sowie den feinen Spekulatius unterheben bis sich alles gut verbunden hat. Zum Abschluss noch die Masse mit zwei Zahnstocherspitzen Pastenfarbe  grün einfärben. Damit sich das Frosting besser aufspritzen lässt, dieses abgedeckt für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.

Zum Aufspritzen habe ich die Spritztülle 1 M von Wilton genutzt. Spritzt auf jeden Cupcake einen schönen hohen Kegel (unten breit, oben schmal), damit das Frosting die Form eines Tannenbaums erhält. Damit die Cupcakes auch wie Weihnachtsbäume aussehen, dekoriert ihr das Frosting abschließend mit Zuckerperlen.


Tja und wie es so üblich ist, liegen auch unter meinen Weihnachtsbäumchen tolle Geschenke. Am Nikolaustag startete ich ja für euch ein kleines Gewinnspiel. Zu gewinnen gab es drei tolle Salz-Päckchen der SalzMischer (www.salz-mischer.de). Das Gewinnspiel ist mittlerweile beendet und mein lieber Herr S. hat den Weihnachtsmann gespielt und folgende Gewinner gezogen:

1. Salzpaket: Stefanie Noé
2. Salzpaket: Eve´s Zucker-Himmel
3. Salzpaket: Sarah K.

Herzlichen Glückwunsch an euch drei und vielen Dank an alle Teilnehmerinnen!

Liebe Gewinnerinnen, sendet mir bitte bis zum 16.12.2014 eure deutschen Postadressen an coliskitchen@web.de, damit sich euer Päckchen schon bald auf den Weg machen kann. Beachtet bitte, dass ich keine von euch extra anschreiben kann.


Habt alle einen wunderschönen dritten Advent und genießt diese tolle Vorweihnachtszeit! Wir lesen uns in der kommenden Woche noch einmal wieder mit einem weiteren leckeren Rezept.

Eure Jessi!

Samstag, 6. Dezember 2014

Geschenke für euch!

Hohoho ... ich habe heute eine tolle Überraschung für euch! Okay, ich weiß, was das Hohoho angeht, bin ich vielleicht ein wenig zu früh dran. Doch heute ist Nikolaustag und auch wenn ihr eure Stiefelchen nicht geputzt habt, macht das gar nichts. Trotzdem habt ihr die Chance, eines von drei kleinen Fleur de Sel-Sets zu gewinnen mit genialen aromatisierten Salzen von den SalzMischern.


Bereits im letzten Jahr hatten mir die Salzmischer tolle Fleur de Sel-Mischungen zum Testen überlassen und auch ein kleines Päckchen für euch geschnürt. Hier könnt ihr den Beitrag und alles Wissenswerte um die Salzmischer noch einmal lesen.


Dieses Jahr lassen wir es krachen. Vor ein paar Tagen trudelte ein üppig gefülltes Päckchen voller Salzmischungen des hochwertigen Fleur de Sel hier ein - und alles nur für euch! An dieser Stelle auch noch einmal herzlichen Dank an die SalzMischer für diese tollen Produkte! Es lohnt sich wirklich, auf ihrer Internetseite mal vorbei zu schauen. Seit meinem Test des Fleur de Sel nutze ich persönlich kein anderes Meersalz mehr. Und gerade die vielfältigen Salzmischungen setze ich gern in meiner Küche ein - sei es herzhaft oder süß.


Zu gewinnen gibt es:

3 Mal je ein kleines Salzpaket mit 3 verschiedenen Salzkreationen der Salzmischer

Toll, oder? Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit oder auch direkt für die Festtage kommen doch solche Spezialitäten gerade recht. In jedem Päckchen ist auf jeden Fall ein Gläschen meines absoluten Lieblingssalzes dabei: Dem BalsamicoSalz. Ich liebe diese Salzmischung und verfeinere damit wahnsinnig viele Gerichte - von Kürbissuppe über meine vegane Bolognese bis hin zu Saltatdressings. Auf gerade dieses Salz möchte ich nicht mehr verzichten.


Aber nicht nur BalsamicoSalz versteckt sich in den Päckchen, sondern auch tolle andere Sorten könnten euch überraschen. Das wären z. B.  Ingwersalz, Ayurvedasalz oder gar Lavendelsalz



Und so könnt ihr gewinnen:

- Der Gewinnspielzeitraum beginnt am 06.12.2014 und endet am 13.12.2014 um 24:00 Uhr.
- Teilnehmen kann jeder, der einen Wohnsitz in Deutschland und das 18. Lebensjahr vollendet hat.
- Hinterlasst mir im Gewinnspielzeitraum auf dem Blog oder auf Facebook als Fan meiner 
  Facebookseite einen Kommentar und sagt mir, was ihr tolles mit dem Gewinn anstellen würdet. Für 
 Kommentare auf dem Blog bekommt ihr die doppelte Gewinnchance, ebenso, wenn ihr meinen   
 Beitrag auf Facebook teilt.

Am 14.12.2014 werde ich die drei Gewinner auslosen und das Ergebnis auf dem Blog bekannt geben. Ihr habt dann zwei Tage Zeit, mir eure Kontaktdaten zu übersenden, damit ich das Päckchen an euch versenden kann.

Die Produkte wurden mir unentgeltlich zur Verlosung von den SalzMischern bereitgestellt, eine Barauszahlung des Gewinns sowie Umtausch sind daher nicht möglich. 

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ich bin schon gespannt, was ihr für tolle Ideen für die Verwendung habt und freue mich über viele Kommentare von euch!

Eure Jessi!


Sonntag, 23. November 2014

Das nächste Einsteigerseminar Törtchenstyling

Mitte November war es endlich wieder soweit: Ich durfte die nächsten sechs Teilnehmerinnen zu einem weiteren Einsteigerseminar und einem tollen gemeinsamen Törtchentag begrüßen.


An diesem grauen Novembertag begrüßte ich kurz vor zehn sechs herzliche Gesichter, aus denen ich schon die Lust auf viel neues Törtchenwissen ablesen konnte. Wir konnten also wie gewohnt pünktlich mit etwas Theorie und anschließend der Arbeit direkt am eigenen echten Törtchen starten.



Zuerst wurden die Torten zurecht geschnitten, gefüllt und sauber mit Ganache eingestrichen. Hierbei konnten wir auch auf Probleme beim Backen und Verbesserungstipps eingehen. Danach ging es für die Törtchen erst einmal in die Kühlung. In dieser Zeit konnte miteinander geklönt werden (das mag ich sehr gern, weil man sich auf diesem Weg noch intensiver austauschen kann) oder es konnte in meiner Fach-Ecke ein wenig in Büchern, Zeitschriften etc. rund um die Zuckerkunst geschmökert werden.


Nachdem die Törtchen ausreichend in der Kühlung verweilten, ging es dann ans Glätten und anschließende Eindecken mit Rollfondant. Hierzu bekamen alle Teilnehmerinnen wieder viele Tipps und Tricks, was zu tollen Ergebnissen bei den jeweiligen Törtchen führte.


Jede einzelne Teilnehmerin (der Großteil ohne jegliche Fondantkenntnisse) bekam die Zuckermasse super über das Törtchen gelegt und sogar die Kanten und glatten Flächen wurden durch alle sehr schön heraus gearbeitet.

Ihr Lieben, ich bin sehr stolz auf euch!!! :)


Nach dem Überziehen der Torten widmeten wir uns den Möglichkeiten und Kniffen  der Tortendekoration. In den Teilnehmerköpfen entstanden wunderbare Ideen und daraufhin ebenso wunderhübsche Törtchen - jedes für sich ein tolles und vor allem schönes Unikat!


Es wurde wieder emsig und geradezu bedächtig an den Törtchen gewerkelt - wie immer hätten wir noch einige Stündchen so beisammen sein können. In dieser Zeit findet man sehr viel Zeit, über viele Themen der Zuckerkunst und eigene Erfahrungen zu sprechen sowie auf viele individuelle Fragen einzugehen. Ich bin aber auch wirklich immer wieder begeistert von so vielen und facettenreichen Ideen, welche die Teilnehmer als Törtchen umsetzen. So auch dieses Mal - von Kindertorte über Romantik bis hin zu Herbst und Weihnachten - alle Themen waren vertreten.


Bis kurz vor vier waren also alle fleißig dabei, ihr jeweiliges Törtchen zu verschönern und ebenso wissbegierig, viele Hinweise und Tipps zur Törtchengestaltung zu erhaschen.

Liebe Teilnehmerinnen,

es war ein sehr schöner Seminartag mit euch! Ich hatte sehr viel Spaß, euch in die Törtchenwelt einzuführen und hoffe, ihr könnt das erworbene Wissen gut in eigene Projekten einbauen. Ihr ward eine so sympathische Truppe - die Zeit verflog nur so! Wunderschöne Ergebnisse sind entstanden und jede von euch hat ein so wunderbares Törtchen gezaubert! Ich bin noch heute völlig begeistert. 

Vielen Dank auch an die liebe Lena, welche uns ihre tollen Fotos zur Verfügung gestellt und mir auch erlaubt hat, einige davon hier in diesen Blogpost einzubauen! Dankeschön!

Ja und nun schaut doch mal, welch tollen Törtchen entstanden sind:







Für mich war es für dieses Jahr das letzte Seminar und ich muss sagen, ich blicke auf ein sehr schönes erstes Seminar-Jahr zurück. Ich hatte durch die Reihe sehr liebe Teilnehmerinnen und wunderbare Veranstaltungen. Ich habe viel gelacht, sehr liebe Menschen kennen gelernt und möchte wirklich keines der Seminare missen. 

Allen meinen lieben Teilnehmerinnen und Kunden an dieser Stelle also noch einmal herzlichen Dank für euer Vertrauen in mich und die wirklich sehr schönen Seminare!


Ich freue mich also auf ein schönes kommendes Seminarjahr 2015. Wenn auch ihr Lust bekommen habt, einmal bei einem Seminar mit mir in die Welt des Törtchenstylings einzutauchen, findet ihr unter der Rubrik SEMINARE viele Termine (Gruppenseminar) für Einsteiger- und Fortgeschrittenenseminare im Jahr 2015. Weiterhin sind natürlich auch Individualseminar (z. B. Junggesellinnenabschiede, Sonderthemen wie Sweet Table oder besondere Zuckerblumen, Firmenfeiern etc.) möglich. Anfragen hierzu könnt ihr unter coliskitchen@web.de stellen.

Solltet ihr gern jemand anderem die Teilnahme an einem der Seminare schenken wollen, erhaltet ihr Gutscheine dafür auch unter der Mail-Adresse: coliskitchen@web.de.

Euch wünsche ich nun einen guten Start in die neue Woche.

Eure Jessi!

Montag, 17. November 2014

Nasch-Buffet zur Gartenparty

Bereits vor einiger Zeit genossen wir mit Freunden das sommerliche Wetter ... ja, es ist wirklich schon wieder so einiges an Zeit seit Anfang August vergangen. Euch möchte ich nun heute gern noch einmal in den Sommer entführen (bis wir uns gemeinsam in die Vorweihnachtszeit werfen) und euch meinen Sweet Table dafür zeigen.


Da es abends erst einmal viel Herzhaftes gab und es wirklich warm und schwül war, gab es die süßen Kleinigkeiten erst spät am Abend. Daher sind die Bilder leider nicht so gut ausgeleuchtet.



Zur Auswahl standen:

Johannisbeer-Macarons
Cake Pops mit Schwips
Aprikosentarte mit Rosmarin
Zweierlei Süßes Sushi
Erdbeer-Kokos-Cupcakes

Natürlich habe ich euch auch die jeweiligen Rezepte mitgebracht. 


Johannisbeer-Macarons

Macaron-Schalen

Das Rezept für die Macaron-Schalen habe ich bereits hier für euch aufgeschrieben.

Für die weißen Macarons habe ich die Masse nicht eingefärbt. Für pinke und violette Macarons habe ich Pastenfarben der Firma Sugarflair genutzt und zur Masse gegeben.

Füllung Macarons:

100 g weiße Schokolade
50 ml Schlagsahne
2 EL schwarzes Johannisbeergelee

Die Schokolade klein hacken. Die Sahne aufkochen und kurz abkühlen lassen. Dann zu der Schokolade geben und diese damit verflüssigen. Sofern die Schokolade nicht komplett flüssig wird, noch über dem Wasserbad schmelzen. Abschließend das Gelee unterrühren. Die Masse für eine halbe Stunde abkühlen lassen und in festerem Zustand auf jeweils eine Macaronschale spritzen und eine zweite Schale darauf setzen. Die Macarons am besten noch einen Tag in einem geschlossenen Gefäß durchziehen lassen.


Cake Pops mit Schwips

Zutaten:

350 g Sckoladenkuchen (z. B. dieser), bereits gebacken und ausgekühlt
ca. 5 EL Aprikosenmarmelade
2 EL Grand Marnier
200 Zartbitterkuvertüre
rosa Perlen zum Verzieren
CakePopStiele oder Holzspieße

Zubereitung:

Den Schokokuchen mit den Händen in einer großen Schüssel zerkrümeln. Anschließend die Marmelade hinzugeben, bis eine weich aber noch formbare Masse entsteht. Erinnert euch an Knete, es muss also noch formbar sein und nicht zerfallen. Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben. Nun aus der Masse Kugeln formen (ca. 5 cm Durchmesser). Diese auf ein Brett legen und für 2 Stunden in den Kühlschrank zum Durchkühlen stellen. Kurz vor der Weiterverarbeitung der Kugeln die Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen und die Kugeln anschließend aus dem Kühlschrank nehmen. Die Stiele leicht mit dem oberen Ende in die Kuvertüre tauchen und in die Kugeln stecken. Alles muss noch einmal mindestens eine halbe Stunde kühlen. Danach könnt ihr die Kugeln komplett mit Kuvertüre überziehen, indem ihr sie komplett hinein taucht (tiefes Gefäß ist sinnvoll) und kurz sanft abklopft. Dann sofort mit Zuckerperlen verzieren und auf ein mit Backpapier belegtes Blech zum Auskühlen stellen.



Für diese Tarte habe ich mich wieder auf den Blog von Aurelie Bestian begeben. Sie ist als echte Französin geradezu ein kleines Vorbild, was solche tollen Tarte-Rezepte angeht. Schon lang hatte ich dieses Rezept auf dem To-Do-Zettelchen.

Hier kommt für euch also das Rezept für die

Aprikosentarte mit Rosmarin

Zutaten:

Teig: 
250 g Mehl
110 g Butter 
2 Eigelb
100 g Zucker
2 EL Wasser (nach Konsistenz)
1 Prise Salz

Füllung:
8 große frische Aprikosen
2 EL Rosmarin (frisch, gewaschen und fein gehackt)
50 ml Schlagsahne
200 g griech. Joghurt
60 g Zucker
2 Eier

Zubereitung:

Die Form fetten. Die Teigzutaten zusammen kneten und mit ein wenig Mehl ausrollen. Dies dann in die Backform geben und mit einer Gabel mehrfach in den Teig stechen. Den Boden für ca. 20 Minuten bei 160 Grad Umluft oder 180 Grad Ober-/Unterhitze vorbacken.

Die Sahne mit dem Rosmarin aufkochen und 5 Minuten ohne weitere Hitzezufuhr ziehen lassen (intensiviert den Geschmack). Anschließend die Sahne durch ein Sieb passieren und mit dem Joghurt, Zucker und den Eiern mischen. Die Aprikosen in Streifen schneiden. Die Rosmarin-Creme auf den Tarteboden gießen, die Aprikosen darauf verteilen und die Garte bei 160 Grad Umluft oder 180 Grad Ober-/Unterhitze auf mittlerer Schiene für 45 Minuten fertig backen. Bevor die Tarte verzehrt werden kann, sollte sie noch ca. 1 Stunde in der Form ruhen.



Zum ersten Mal habe ich auch Süßes Sushi hergestellt. Was das angeht, war es wirklich eine kleine Herausforderung, denn mein genutzter Milchreis wollte nicht recht kleben. Die Herstellung von Inside Out Rollen (innen Füllung, außen Reis) gestaltete sich daher etwas schwierig - der Reis wurde ja nicht von einem Noriblatt oder Ähnlichem gehalten.

Hergestellt habe ich zweierlei Sorten und zwar: 

Sushi mit Banane und Frischkäse gefüllt, getoppt mit Schoko-Vanille-Soße und Schokostreuseln 
sowie 
Mango-Kokos-Sushi mit Vanillesoße 

Schlussendlich waren die beiden trotz der widerspenstigen Herstellung sehr lecker!


Zweierlei Süßes Sushi

Zutaten:

ca. 200 g Milchreis
1/2 Banane 
1/2 Mango
100 g Frischkäse
Schokosoße
Vanillesoße
Schokostreusel
Kokosflocken

Zubereitung:

Milchreis in doppelter Menge Wasser kochen, bis er gar ist.

Für die Bananen-Sushis die Banane längs vierteln. Den Reis auf der Ausrollmatte breit machen, darauf einen Streifen Frischkäse streichen, mit Streuseln versehen und die Bananenstreifen längs darüber legen. Nun alles zu einer Suchirolle rollen. Schoko- und Vanillesoße über die geschnittenen Rollen gießen und Schokostreusel darüber streuen.

Für die Mango-Sushis ebenfalls den Reis auf der Ausrollmatte verteilen. Darauf Frischkäse verteilen und in Streifen geschnittene Mango längs darauf legen. Alles zu einer Rolle rollen und in Sushis schneiden. Vanillesoße darüber geben und mit Kokosflocken verzieren.

Für alle, die sich noch nicht mit der Herstellung von Sushi und insbesondere mit dieser speziellen Form beschäftigt haben, gibt es hier ein tolles Video dazu. Ihr solltet nur darauf achten, nehmt für süßes Sushi keine Nori(=Algen)bätter!



Zu guter Letzt möchte ich euch auch das Rezept für die Cupcakes des Abends nicht vorenthalten.


Erdbeer-Kokos-Cupcakes (12 Stück)

Zutaten:

80 g weiche Butter
200 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
Mark einer Vanilleschote
240 g Mehl
1 EL Backpulver
1 Prise Salz
2 Eier 
240 ml Milch
Erdbeermarmelade

Zubereitung Teig:

Zuerst das Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und den Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze oder 170 Grad Umluft vorheizen. Nun die Butter mit Zucker, Vanillezucker, Mehl, Backpulver und Salz mit dem Handrührgerät verrühren, bis sich ein sandiger Teig ergibt. Anschließend die Eier mit der Milch verquirlen und in drei Schritten unter die sandige Teigmasse rühren. Die Vanilleschote mittig aufschlitzen, das Mark herauskratzen und unter die Teigmasse rühren. Alles nur kurz mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig auf die Papierförmchen verteilen. Achtet dabei darauf, dass jedes Förmchen nur zu 2/3 gefüllt ist. Die Cupcakes auf mittlerer Höhe für ca. 15 - 18 Minuten backen. Wenn der Teig beim leichten Daraufdrücken zurückfedert, könnt ihr das Blech herausnehmen. Wer nicht mit den Fingern testen will, macht einfach die Stäbchenprobe. Hierfür einen Holzstab in den Teig stechen. Wenn beim Herausziehen kein Teig mehr daran klebt, sind die Cupcakes fertig. Diese aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen. Mit einem Messer oder Kreisausstecher in der Mitte der Cupcakes einen Kreis ausschneiden/ausstechen, ein wenig Marmelade einfüllen und den oberen Teigdeckel wieder aufsetzen. Anschließend das Frosting zubereiten.

Zutaten Frosting:
ca. 100 g weiche Butter
80 g Frischkäse
100 g Mascarpone
250 g Puderzucker
rote Pastenfarbe (z. B. Extra Red von Sugarflair)
24 Raffaelo

Zubereitung Frosting:
Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben. Die Butter und den Puderzucker schaumig weiß schlagen. Anschließend Frischkäse, Mascarpone, 12 klein gehackte Raffael und Pastenfarbe unterheben. Das Frosting mit einer sehr großen Sterntülle auf die Cupcakes spritzen und die restlichen 12 Raffaelo darauf setzen.


Soooo... das war jetzt ganz schön viel und soll es für heute gewesen sein. Mir glühen jetzt echt die Finger und euch wahrscheinlich der Kopf :) Daher euch nun erst einmal eine richtig tolle Woche und bis ganz bald!

Eure Jessi!

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