Montag, 27. Oktober 2014

Das nächste Einsteigerseminar Törtchenstyling

Anfang September war es endlich wieder so weit. Sechs liebe Teilnehmer reisten an, um die Kunst am Törtchen zu lernen.


Wir hatten richtig sonniges Wetter - ein richtig toller Start. Nach und nach füllte sich der Seminarraum und schon konnte nach einer theoretischen Einführung los gewerkelt werden.


Zuerst ging es an die Grundform: Wie bekommt man den Untergrund glatt? Wie erschafft man schöne scharfe Kanten? Und wie setze ich meine bearbeitete Torte nun ohne Schaden auf das Cake Board? Diese Grundaufgaben haben wieder alle Teilnehmerinnen super gemeistert und den besten Grundstein für die weitere Arbeit gelegt.

Bevor es ans Weiterverarbeiten ging, mussten die Törtchen in die Kühlung und es konnte ein wenig geschnattert und gestöbert werden. Eine Teilnehmerin hatte sogar Sekt mit ... Wie ihr seht: Uns ging es richtig gut :)



Nach dem Kühlen ging es ans Eindecken und dann natürlich ans Dekorieren. Dieser Teil bringt natürlich den meisten Spaß, denn dann beginnt man Ergebnisse zu sehen.




Nach sechs Stunden Törtchenstyling sind wieder wunderschöne Werke entstanden. Ich bin mal wieder super stolz auf euch, Mädels!


Ich habe wieder sehr liebe Teilnehmerinnen kennen lernen dürfen und war begeistert, welch wunderschöne Torten entstanden sind. Vielen Dank für diesen tollen Tag und ich hoffe, vielleicht von dem ein oder anderen noch viele schöne Werke sehen zu können. Ich hatte einen wirklich tollen und lustigen Tag mit euch und bin froh, dass wir uns kennen gelernt haben - es war toll mit euch!

Wunderschöne Torten meiner lieben Teilnehmerinnen! 
Und wenn auch ihr gern lernen möchtet, wie man solch tolle Törtchen zaubert, dann schaut doch einfach mal unter meiner Rubrik Seminare nach. Einen weiteren Bericht über ein Einsteigerseminar findet ihr hier.

Euch wünsche ich nun erst einmal eine richtig tolle Woche und freue mich, wenn wir uns bald wieder lesen.

Eure Jessi!


Dienstag, 14. Oktober 2014

6. Tortenshow Hamburg und ein Crash Widerwillen

Huhu, da bin ich endlich wieder. Mitgebracht habe ich euch viele, viele Bilder von der diesjährigen Tortenshow in Hamburg.

Sicher seid ihr auch ein klitzekleines Bisschen auf mein diesjähriges Schaustück gespannt. Auch diese Bilder habe ich euch natürlich mitgebracht. Dieses Jahr hatte ich mich für die Kategorie Cupcakes angemeldet. Wahnsinn - diese kleinen Dinger haben mir wirklich jede Menge Arbeit beschert. Man glaubt es echt nicht. 

Leider verlief die Tortenshow jedoch nicht so für mich, wie ich es mir erhofft und es geplant hatte. Hier nun aber erst einmal die ersten Bilder meiner Steampunk-Eulen:



Ausgestellt werden mussten 12 Cupcakes mit je 3 verschiedenen Dekorationsvarianten in vier Geschmacksrichtungen der Cupcakes. Des Weiteren waren vier Kostproben mit Deko für die Jury anzufertigen - je eine Dekovariante und eine Geschmacksrichtung.

Die Eulen sind aus schwarzem Modellierfondant hergestellt. Jedes Zahnrad, jede Schraube etc. ist per Hand hergestellt, ohne spezifische Ausstecher. Genutzt habe ich lediglich Kreisausstecher, Skalpell und Spritztüllen.

Handbemalt habe ich mit glänzenden Puderfarben und Metallic-Farben von Rainbow-Dust.

Als innere Stütze dienten Spaghetti.


Die Ständer hat mir Herr S. extra zum Thema Steampunk angefertigt. Ein ganz lieber Dank geht auch an unseren Freund David, der mir extra einen alten LKW-Kolben für meinen Cupcake-Ständer besorgt hat. Danke Männers - der Look hat prima zu meinen Eulen gepasst. 

Gebacken habe ich folgende Cupcakes:

- Vanille-Zitronen-Cupcakes (Rezept wurde mit einer Vanilleschote aufgehübscht) und Lemoncurd-Füllung

- Toffifee-Schoko-Cupcakes mit Schoko-Karamellkern

- Apfel-Zimt-Cupcakes mit einer Apfel-Zimt-Mascarpone-Füllung


Die Creme ist ein Schoko-Fluff-Frosting - leicht mit schwarzer Pastenfarbe eingefärbt.

Die Geschmacksrichtungen kamen prima bei der Jury an, wie ich im Feedbackgespräch erfahren habe. 

Aber gerade das Frosting machte mir erhebliche Probleme, denn der Ausstellungs-Raum war sehr warm und dies dankten mir meine Cupcakes mit einem wirklich fatalen Crash ....


Waaah ... und das auch noch, bevor die Jury ihre Bewertung abgegeben hatte. Ein echter Schock und dazu nicht mehr schön anzusehen. Dieser Crash bedingt durch zu weich gewordene Creme kostete mich sehr viele Bewertungs-Punkte und noch mehr Nerven. Tja, so schnell kann es gehen und wochenlange Arbeit liegt in Trümmern vor einem.

Schlussendlich hat es dann für eine Silbermedaille gereicht, über die ich mich einerseits freue und andererseits ein wenig traurig bin, dass mir so eine banale Sache einen Strich durch eine höhere Bewertung gemacht hat.

Aber okay, das ist Jammern auf hohem Niveau. Ich habe eine Medaille und freu mich natürlich darüber!


Natürlich habe nicht nur ich ausgestellt, sondern auch an die 100 andere Werke waren zu bestaunen. Einen kleinen Überblick erhaltet ihr jetzt. Los geht´s:

Dieses tolle französische Haus oben rechts ist von der lieben Sarah von 100 Minuten bei 160 Grad. Es war so voller toller Details - die Rollos, Fenster und Gitter an den Fenstern sind zum Beispiel aus Oblatenpapier. Eine wunderbare Arbeit - wie gewohnt super umgesetzt und mal wieder eine meiner Favoritentorten!




Neben Schaustücken gab es natürlich auch wieder einige Händler - dieses Jahr jedoch bedeutend weniger als letztes Jahr. Auch Zuschauer waren dieses Jahr nicht ganz so viele anwesend.

Außerdem konnten wieder Vorträge und Demonstrationen besucht werden.

unten: Silvia Zenz von SugarheArt in Lübeck bei einem Workshop
Für mich war es wirklich ein nervenaufreibendes Wochenende und schlussendlich musste ich neben dem Totalschaden meiner Ausstellungsstücke auch noch einen weiteren Verlust hinnehmen. Mir wurde eine kleine blauäugige Eule gestohlen. Ja genau, ihr habt richtig gelesen - GEKLAUT, GEMOPST - einfach so. Das ist echt keine Art und ärgert mich dermaßen! Ich hoffe, derjenige hat keine Freude daran, denn so etwas macht man einfach nicht!

Ein paar Eulen habe ich an Interessierte abgegeben, die mich gefragt hatten. Das hätte auch dieser Dieb tun können, denn ich hätte sicher nicht nein gesagt. Aber so ... ich bin echt enttäuscht und auch wirklich sauer darüber!!!

Die übrig gebliebenen Eulen werden nun aber repariert und dürfen meinen Seminarteilnehmern den Tag mit ihrer Anwesenheit versüßen.


Getroffen habe ich wieder viele bekannte und neue Gesichter, hatte wirklich nette Gespräche und habe den Sonntag vor allem mit der lieben Sarah von 100 Minuten bei 160 Grad verbracht - Törtchen gucken, fachsimpeln, lachen ... ein echt toller Törtchentag mit einer sehr lieben und vor allem völlig authentischen lieben Bloggerkollegin und "Backschwester"! Liebe Sarah, es war mal wieder sehr toll mit dir!


Wie ihr seht, blicke ich zurück auf ein aufregendes und spannendes Wochenende - bin aber auch mit einigen schönen Einkäufen und einigen Erfahrungen mehr nach Hause gefahren.


Euch wünsche ich nun aber erst einmal eine schöne Woche und freue mich schon, wenn wir uns ganz bald wieder lesen.


Eure Jessi!

Dienstag, 9. September 2014

Toffifee-Kürbis-Brownies mit Pecanüssen

Vor kurzem bekam ich eine sehr liebe Anfrage, ob ich nicht Lust hätte, an der neuen Toffifee-Back-Aktion "Deutschland backt mit Toffifee" teilzunehmen. Ich und Toffifee ... ??? ... was glauben die denn ... natürlich! Was  für eine Frage :) :) :)! Mit Toffifee kann man nämlich nicht nur seinem schnellen Süßkramhunger entgegen wirken, sondern ganz toll backen. Vielleicht könnt ihr euch ja auch noch an meine Schoki-Toffifee-Cupcakes erinnern: klick!

Kurze Zeit, nachdem ich Toffifee gegenüber meine entgleisende Begeisterung geäußert hatte, kam auch schon ein kleines Päckchen mit einer Extraportion Toffifee und kleinen Backhelfern bei mir an. Damit konnte es flott los gehen. Für ein neues Rezept mit Toffifee als Zutat habe ich mich ein wenig in allerlei Zeitschriften, meinem Geschmack und vor allem den saisonalen Gegebenheiten inspirieren lassen - gelandet bin ich daher unter anderem beim Kürbis, den man nun schon vereinzelt auf dem Markt oder im eigenen Garten orange leuchten sieht.


Schon ewig hatte ich keine Brownies mehr gebacken, daher war ich mir von Anfang an sicher, dass ich ein tolles saisonales Brownie-Rezept kreieren möchte. Dann habe ich mir einfach überlegt, was toll zu Karamell, Schoki und Haselnüssen - also zu Toffifee - passen könnte. Herausgekommen ist dabei dieses tolle Rezept.


Tja und damit ihr euch auch daran versuchen könnt, gibt es jetzt gleich das Rezept für euch:

Toffifee-Kürbis-Brownies mit Pecanüssen

Zutaten Kürbiscreme:
250 g Hokkaidokürbis
4 EL brauner Zucker
1 Kardamonkapsel
2 TL Zimt
1/2 TL Muskatnuss (frisch gerieben)
1 Ei
100 g Doppelrahmfrischkäse

Zubereitung Kürbiscreme:
Den Kürbis gut abwaschen, davon 250 g Kürbisfleisch in kleine Stücke schneiden und mit 100 ml Wasser sowie den Gewürzen sowie dem Zucker in einen Topf geben. Alles zugedeckt ca. 10 Minuten kochen, dann die Kardamonkapsel herausnehmen und weiter kochen, bis der Kürbis weich ist. Anschließend mit einer Gabel fein zerdrücken und die Masse etwas abkühlen lassen, das dauert ca. 15 Minuten. Dann das Ei unterschlagen und den Frischkäse unterziehen.

Zutaten Teig:
200 g + 100 g Zartbitterschokolade
120 g brauner Zucker
200 g weiche Butter
3 Eier
100 g Mehl
1 TL Backpulver
1 gute Prise Salz
30 Toffifee (2 Packungen)
ca. 50 - 80 g Pecanüsse

Zubereitung Brownies:
Backblech mit Backpapier belegen und den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze oder 160 Grad Umluft vorheizen. Die Schokolade hacken und 200 g davon über dem Wasserbad schmelzen. Diese dann kurz beiseite stellen. Die Butter sehr cremig mit dem Zucker aufschlagen und die Eier einzeln unterschlagen. Jedes Ei gründlich unterrühren, erst danach das nächste hinzugeben. Nun die Schokolade hinaufließen lassen und Mehl, Backpulver und Salz kurz aber gut unterrühren. Anschließend die Toffifee grob hacken und 2/3 davon mit der bereits zerhackten Schokolade (die übrigen 100 g) unter den Teig heben. Die Teigmasse auf das Backblech geben und darauf die Kürbismasse in Klecksen darauf geben. Die Kürbismasse mit einer Gabel leicht in achtförmigen Bewegungen unter die Teigmasse ziehen (wie bei einem Marmorkuchen). Nun die Pecanüsse auf der Browniemasse verteilen und für ca. 20 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Dann kurz herausnehmen, die restlichen Toffifee auf dem Kuchen verteilen, abschließend noch 10 Minuten fertig backen und herausnehmen sowie abkühlen lassen.


Brownies sind ein ganz besonderes Gebäck. Sie passen aus meiner Sicht nicht unbedingt in den Sommer, dafür aber umso mehr in den Herbst oder Winter. Darum liegt es auch so nahe, sie mit saisonalen Zutaten wie Nüssen oder wie in meinem Fall sogar mit Kürbis zu kombinieren. Natürlich sind sie durch den hohen Schoko-Anteil recht mächtig, dafür aber wirklich geschmacksintensiv.


Damit der schon bestehende Schokoladengeschmack noch einen extra Kick bekommt, habe ich dann das Toffifee eingesetzt. Ich finde, Karamell, Schoki und Nuss ergänzen sich super mit dem schlotzigen Brownieteig und dem fruchtigen Geschmack des Kürbisses.

Deshalb hüpft auch mein kleines Rezept in den nächsten Tagen in den Lostopf vom Toffifee-Gewinnspiel. Jede Woche gibt es einen tollen Gewinn und das bis November. Also, wenn auch ihr Lust auf Backen mit dieser vielseitigen Zutat Toffifee habt, legt los - es lohnt sich! Alle Infos zum Gewinnspiel könnt ihr hier noch einmal nachlesen.

Für das Gewinnspiel wird auch ein Foto von der Bäckerin benötigt ...
Euch wünsche ich nun erst einmal viel Spaß beim Nachbacken und eine tolle Woche.


Sonntag, 24. August 2014

Ein echtes Brombeer-Streusel-Träumchen

Schon seit einiger Zeit verwöhnt uns der Sommer mit vielem leckeren Obst und frischen Früchten und Beeren. Der August aber ist wohl der Kaiser der Erntesaison - pompös wird in diesem Monat so richtig aufgefahren. Beeren, Obst, Gemüse ... alles kann in Hülle und Fülle geerntet und verarbeitet werden. Und wo wir schon mal bei Hülle und Fülle sind: Unser Brombeerstrauch im Garten platzt aus allen Nähten. Da musste natürlich Abhilfe geschaffen werden :)


Und mit aus allen Nähten meine ich nicht mal 200 g am Tag, sondern da kommen schon mal 1000 g zusammen, wenn man am Tag pflückt. So und weil ich nicht alles in Marmelade verwandeln wollte, habe ich mich für einen tollen Brombeer-Streuselkuchen entschieden. Inspirieren lassen habe ich mich von einem ganz tollen Buch: Die besten Streuselkuchen von Oda Tietze. Meist ändere ich die Rezepte aber immer ab, da diese grundsätzlich zu viel Zucker enthalten und oft auch Rezepte nicht voll und ganz nach meinen Vorstellung sind. Aber inspirieren lassen kann man sich ja ... So auch bei einem Rezept aus diesem Buch und heraus gekommen ist mein persönlicher neuer Lieblingsbrombeerkuchen. Warum? Weil er nicht zu trocken ist, schön fruchtig und frisch und dabei super schnell gezaubert.


Saftiger Brombeer-Streusel-Kuchen

Zutaten Teig:
200 g Quark (am besten durchs Küchentuch gestrichen)
1/8 l Milch
1/8 l Öl
1 Ei
1 Eigelb
170 g Zucker
1 EL unbehandelten Zitronenschalenabrieb
450 g Mehl 
1 Prise Salz
1 Pck Backpulver

Zubereitung Teig:
Den Quark mit Milch, Ei, Eigelb, Öl, Zucker, Zitronenschale und Salz zügig verrühren. Anschließend das mit dem Backpulver vermengte Mehl hinzusieben und mit dem Knethaken des Handrührgerätes zu einem glatten Teig verkneten. 


Zutaten Belag:
600 g Schmand
3 Pck Vanillezucker
3 TL unbehandelten Orangenschalenabrieb
100 g gehackte Mandeln
mind. 850 g frische Brombeeren

Zutaten Streusel:
225 g kalte Butter
250 g Mehl
50 g gemahlene Mandeln
150 g Zucker

Und:
200 g schwarzes Johannisbeergelee


Zubereitung Kuchen:
Für die Schmandcreme den Schmand mit dem Vanillezucker und dem Orangenschalenabrieb verrühren und kurz beiseite stellen. Für die Streusel die kalte Butter mit Zucker, Mehl und Mandeln in eine Schüssel geben und mit den Händen gut durchkneten.

Den Ofen nun schon einmal auf 200 Grad Ober-/Unterhitze (mittlere Schiene) oder 180 Grad Umluft einstellen. Ein Blech mit Butter fetten oder mit Backpapier auslegen (besser einfetten, so lässt sich der Kuchen besser darauf bringen).

Den vorbereiteten Teig nun auf das vorbereitete Blech geben und schön verteilen. Darauf die Schmandcreme streichen und mit den gehackten Mandeln bestreuen. Darauf werden die Brombeeren verteilt. Abschließend auf die Brombeeren die Streuseln verteilen, indem ihr den Streuselteig über die Beeren krümelt. 

Jetzt kann der Kuchen in den vorgeizten Ofen und braucht ca. 25 - 30 Minuten, bis er wieder herausgeholt werden kann. Während des Backens das Johannisbeergelee in einem Topf erwärmen, sodass das Gelee flüssig wird.

Fertig ist der Kuchen, wenn die Streusel schön goldgelb schimmern. Gleich nach dem Herausnehmen aus dem Ofen das Gelee mit einem Löffel über den Kuchen sprenkeln. Nach dem Abkühlen könnt ihr schon die ersten Stücke verspeisen, denn bei dem Duft kann man ganz schlecht länger warten.


Dieser Kuchen ist wirklich eine tolle Kombination aus frischer Creme, süß-säuerlichen Brombeeren und leckeren Streuseln, welche die Säure locker ausgleichen. Auch der Quark-Öl-Teig ist nicht trocken, sondern nimmt zu seiner sowieso schon saftigen Konsistenz gern noch etwas von der Schmandcreme auf, sodass dieser Streuselkuchen nicht das "Ist immer viel zu trocken-Klischee" bedienen muss.


Bei uns ist schon klar, dass dieser Kuchen am nächsten Wochenende wieder auf dem Tisch steht.  Dieses Wochenende war er schon innerhalb kürzester Zeit aufgefuttert ... tja und Brombeeren hängen noch genügend in der Warteschleife. Vielleicht habt ihr ja auch gaaanz viele Brombeeren und Lust auf einen supersaftigen Streuselkuchen, der dazu noch auf der Kaffeetafel richtig was her macht? Na dann ... viel Spaß beim Nachbacken!


Lasst es euch gut gehen und habt eine tolle Woche!

Eure Jessi!

Mittwoch, 13. August 2014

MX-Törtchen zum nächsten 30-er

Hallo ihr Lieben, heute ist es mal wieder soweit. Taaadaaa .... hier kommt das nächste Törtchen zu einem 30. Geburtstag (wahrscheinlich stelle ich dieses Jahr noch einen Rekord auf ;) ). 

Tja und wie jedes Geburtstagstörtchen war auch dieses wieder speziell auf seinen Empfänger abgestimmt. 


Viele Freizeitwochenenden habe ich die letzten Jahre unter anderem auch auf Motocross-Strecken verbracht. Einerseits wg. dem echt spannenden Sport und andererseits weil ich dort so einige liebe Freunde habe. Mittlerweile sind die Rennwochenenden direkt vor Ort für mich zurückgegangen - die Freunde sind natürlich geblieben. Na ja und Freunde haben ja auch einmal im Jahr Geburtstag - einmal im Leben auch einen 30sten.



Das Geburtstagskind fährt selbst eine KTM und das Thema sowie die Farbe lag natürlich somit nahe. 

Ich wollte kein 3-D-Motorrad auf´s Törtchen basteln. Vielmehr entschied ich mich für eine Illustration auf Blütenpaste. Gezeichnet habe ich mit einem schwarzen Lebensmittelstift nach einer Vorlage aus dem Netz. Den Motocrossfahrer habe ich dann noch die Nr. 30 (wg. dem runden Geburtstag) verpasst und ca. eine Woche gut durchtrocknen lassen, damit dieser vorn an die Torte geheftet werden konnte.



Motocross ist ja nicht nur Motorrad fahren, sondern manchmal auch eine echte Schweinerei. Auch das wollte ich auf dem Törtchen nachstellen. Dafür eignen sich besonders gut Kuchenkrümel und Zartbitterganache  und man kann so schön rumsauen (das ist ja sonst die Todsünde für die saubere Verarbeitung von Torten).

Gefüllt war das Törtchen übrigens mit diesem Schokoladenkuchen und einer Zartbitterganache (200 g  Zartbitterschokolade, 200 ml Schlagsahne). Das Geburtstagskind ist ein echter Schokifan und daher fiel die Wahl der Füllung nicht schwer.


Euch wünsche ich nun erst einmal wieder eine wunderbare Woche und freue mich, euch bald wieder hier zu begrüßen.

Eure Jessi!

Dienstag, 5. August 2014

Eine Frühlingshochzeit von Freunden

Endlich ... endlich habe ich alle Fotos zusammen. Schon gaaanz lang juckte es mir in den Fingern, euch ein ganz besonderes Törtchen dieses Jahres zu zeigen. Kennt ihr das auch? Ihr habt etwas Tolles zu berichten, könnt es aber noch nicht ... sowas macht mich immer ganz nervös.

Aber jetzt hat es die längste Zeit gedauert und nun kann ich euch mein derzeitiges Lieblingstörtchen dieses Jahres zeigen: Das Hochzeitstörtchen für liebe Freunde, welche sich am 07.06.2014 das Ja-Wort gaben.



Ein Törtchen in frühlingshaftem Grün und Weiß mit Blumenarrangements aus Blütenpaste im Vintage-Stil hatte ich mit unseren Freunden besprochen und sie hatten sich für diese Variante entschieden. Auch wenn die Torte ein Geschenk war, so war es mir doch lieber, die Wünsche und Vorstellungen der Brautleute mit einfließen zu lassen - gerade für einen so besonderen Tag im Leben.


Anfang Juni dieses Jahres war das Wetter bombastisch ... ja, es war sogar richtig heiß. Wie ihr euch vielleicht schon denken könnt, war es für die Törtchenherstellung natürlich nicht das perfekte Wetter ... wenn es ums Törtchen geht, könnte es immer um die 15 Grad sein. Allerdings war es nicht schwül und in meiner Küche ließ es sich eigentlich ganz gut arbeiten. Die Woche vor der Hochzeit verbrachte ich da einige Zeit bis in die Abendstunden, um die einzelnen Etagen der Hochzeitstorte zu backen, füllen, glätten und einzudecken. Das dauert schon seine Zeit, insbesondere wenn man "nebenbei" noch einem Vollzeitjob nachgeht.



Doch nicht nur das Törtchen an sich verlangte einiges an Arbeit von mir, sondern auch die unzähligen Blumen, Knospen und Blätter aus Blütenpaste. Diese hatte ich bereits seit März immer mal wieder gefertigt. Die Zeit dafür war auch notwendig.

Viele, viele Blüten und die drei einzelnen Etagen im Kühlschrank - bereit zum Einsatz 

Transportiert habe ich die drei einzelnen Etagen am großen Tag einzeln zur Location. Zusammengebaut wurde dann direkt vor Ort in der Küche von unseren Freunden. So brauchte ich keine Angst haben, dass die Torte den Transport nicht übersteht. Allerdings benötigt das Zusammenbauen einer solch großen Torte auch noch einmal einiges an Zeit - genauso wie das Binden der einzelnen Blumengestecke und deren Arrangement auf der Torte. Das kostet einiges an Zeit, welche man nicht Gast sein kann. Das Werk aber war es für mich wert. 

Während ich so in der Küche werkelte besuchte mich dann auch mal Sebastian Buff (Hochzeitsfotograf) und knipste ein paar Bilder hinter den Kulissen.

Fotos von Sebastian Buff Photography
Während ich das Törtchen verschönerte und der Fotograf fotografierte, gab es auch einen sehr netten Small-Talk, was mich noch etwas mehr hinter die Kulissen von Hochzeiten eintauchen ließ.


Neben der Begleitung des Brautpaares durch den Hochzeitsfotografen hatte dieser für die Gäste auch eine FotoStation aufgebaut, welche sehr gut angenommen wurde.  Hier konnte man selbst den Auslöser betätigen und sich dazu noch ziemlich ... naja, nennen wir es mal lustig ... verkleiden :) Auch das Törtchen, Herr S und ich nutzten dieses für ein Erinnerungsfoto. Ich habe mich übrigens nicht verkleidet, sondern hatte kurz zuvor einen Tanzauftritt mit der Tanzgruppe, in der die Braut und ich vor Jahren gemeinsam tanzten ... nur für die, die sich wundern :)

Fotos von Sebastian Buff Photography
Fotos von Sebastian Buff Photography
Und als das Törtchen dann seinen Fototermin hinter sich hatte, ging es endlich an die große Präsentation vor dem Brautpaar und seinen Gästen.

Fotos von Sebastian Buff Photography

Anhand der erstaunten Gast-Gesichter  und den lieben Worten des Brautpaares konnte ich so einiges an Lob in mich aufsaugen ... nach sehr langer Arbeit und vielen langen Nächten ging das wirklich runter wie Butter ... äh Öl ;)

Auf dem oberen Bild seht ihr ihr einen Bilderrahmen, in dem die Füllungen aufgeführt waren. Es versteckten sich folgende Torten unter dem Fondant:

untere Etage: Schokokuchen mit Frischkäse und Lemoncurd
mittlere Etage: Ölkuchen mit Mango-Raffaelo-Füllung
obere Etage: Mandelbiskuit mit Erdbeer-Mascarpone-Füllung


Und weil das Törtchen ja extra zum Verspeisen gemacht wurde, gab es dann am späten Abend natürlich auch noch den Törtchenanschnitt durch das Brautpaar.

Fotos von Sebastian Buff Photography
Wie ihr an den Gesicherten der Brautleute seht, hat es Ihnen sichtlich geschmeckt ... das freut mich natürlich. Und auch die Gäste haben gut zugeschlagen. Das Törtchen fand so einige Abnehmer.

Und am Ende dieses warmen Juni-Tages machte ich mich mit einem schönen und glücklichen Gefühl auf den Weg nach Hause. Dieses bescherte mir natürlich diese wunderbare Hochzeit und dafür möchte ich an dieser Stelle noch einmal ein paar kurze Worte an das Brautpaar richten:

Liebe Jana, lieber Bernd,

habt noch einmal vielen lieben Dank für einen wunderbaren Tag mit schönen Momenten. Für eure gemeinsame Zukunft wünsche ich euch nur das Beste. 

Habt eine gemeinsame Zeit, so strahlend wie jener Frühlingstag!
Habt eine Zukunft, so klar wie ein wolkenloser Sommerhimmel!
Eine Liebe, so beständig wie die Tanne im Herbst!
Ein Leben mit Glücksmomenten, so zahlreich wie Schneeflocken im Winter!


Mit diesen Worten verabschiede ich mich für heute von euch und wünsche euch eine wunderschöne Zeit, bis wir uns bald zum nächsten Törtchen wieder lesen.

Eure Jessi!

PS: Vielen Dan auch an Sebastian Buff Photography für die zur Verfügungstellung einiger Fotos.
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...